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Weyhes Geschichte
Weyhe im Wandel der Zeit - eine kleine Reise durch die Historie!
Es begann mit einer Wunderheilung...
Schon um 860 taucht der Ortsname in einem Bericht über eine Wunderheilung auf, die sich in Bremen am Grab des heiligen Willehad zugetragen haben soll. Ein krankes Mädchen aus „Wege“ (Kirch- oder Sudweyhe) soll an das Grab des heiligen Bischofs geführt worden sein und dort ihre „Kräfte und einen ganz gesunden Körper“ zurückerhalten haben.
Weyhe in adliger Hand
Ab dem 12. Jahrhundert wird das Weyher Gebiet, dem das bereits im Mittelalter in unserer Region ansässige Adelsgeschlecht „von Weyhe“ seinen Namen verdankt, schließlich öfter in den Chroniken erwähnt:
1063 schenkte König Heinrich IV. der Hamburgischen Kirche das „Weigeribroch“ (Weyher Bruch) zwecks Kultivierung. 1158 gestattete Kaiser Friedrich I. die Besiedlung des bis dahin unbebauten Bruchlandes in Kirch-/Sudweyhe und Dreye. Die Orte Leeste, Kirch- und Sudweyhe tauchen wenig später auch namentlich in historischen Quellen auf - 1185 „Leste“, 1277 Kerckweye“ und um 1300 „Suthweige“.
Frühe Handelsbeziehungen zwischen Weyhe und Bremen
Schon im Mittelalter fand traditionell ein reger Warenaustausch zwischen der Handelsmetropole Bremen und ihren Nachbardörfern statt. Landwirtschaftliche Produkte, feiner Stubensand und gewerbliche Erzeugnisse wurden in der Weserstadt verkauft. Von dort wiederum kamen handwerkliche Produkte oder Kolonialwaren in die ländliche Gegend. Außerdem arbeiteten viele Leester Bauern als Kiepenträger oder Frachtfahrer für Bremer Kaufleute und brachten deren Güter bis nach Süddeutschland und ins nördliche Italien.
Die Eisenbahn verändert Weyhes Gesicht
Als Bremen 1847 an das Schienennetz angeschlossen wurde, begann der Niedergang der Frachtfahrer und damit eine schwere Zeit.
Aber als 1873 die über Kirchweyhe führende Eisenbahnstrecke Bremen-Osnabrück vollendet wurde, gab das der örtlichen Wirtschaft neuen Aufschwung: Unzählige fremde Fachkräfte zogen mit ihren Familien nach Kirchweyhe und sorgten für einen rapiden Bevölkerungsanstieg.
Eine Verwaltung für alle!
1974 wurden die Gemeinden Leeste, Kirch- und Sudweyhe schließlich durch die Niedersächsische Gemeindereform zur Gemeinde Weyhe zusammengefasst.
Wer noch mehr über die Gemeinde lernen möchte: Allerhand Wissenswertes zur Weyher Geschichte ist auf der Seite www.weyhe-historie.de zusammengetragen.