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Weyherin/Weyher des Jahres 2006
Wilfried Meyer wurde am 24. Mai 2007 als „Weyher des Jahres 2006“ geehrt.
Wilfried Meyer hat die Entwicklung und das Leben in der Gemeinde Weyhe und den Vorgängergemeinden sehr genau beobachtet und vor allem dokumentiert. Man hat das Gefühl, er hätte dies sein ganzes Leben lang schon getan. Er hat so viel Material zusammengetragen, dass das von ihm geleitete Gemeindearchiv aus allen Nähten platzt.
Der Name Wilfried Meyer ist untrennbar mit der Wassermühle in Sudweyhe verbunden. Mit vielen anderen Freiwilligen sorgte er für die Restaurierung des Wasserrades. Heute ist die Wassermühle der Ort für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in Weyhe.
Ebenso denkt man bei der Nennung seines Namens an den Lahauser Spieker. Das Baudenkmal wurde durch die „Arbeitsgemeinschaft Lahauser Ortsvereine“, in der Wilfried Meyer aktiv ist, restauriert und zum Lahauser Wahrzeichen erhoben. Seit 1993 ist hier der Vereinstreffpunkt und Probenraum der „Lahauser Bühne“.
Sein Wissen über die Gemeinde gab er gerne in Führungen weiter. Er kann die 30-jährige Geschichte des Freibades erzählen, hält Dia-Vorträge und schreibt Bücher. In den Büchern „Weyhe im Wandel der Zeit“ Band 1 und 2 sowie „Weyhe – Daten, Ereignisse, Bilder einer Gemeinde“ hat er viele der von ihm gesammelten Fotografien verwendet. Das macht die Weyher Geschichte lebendig und die Weyher finden sich und ihre Familien darin wieder. Weitere Bücher widmen sich der „Hache“ und der „Eisenbahn im Landkreis Diepholz“.
Der Ausgezeichnete ist Gründungsmitglied des Gemeindekulturrings, er ist dem Weyher Schwimmverein seit Jahren sehr verbunden und engagiert sich in vielen anderen Vereinen und Institutionen.
In einem der Vorschläge für Wilfried Meyer hieß es: „Was sagte Goethe einst in Faust: ‚Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.’ Keiner hat es besser verstanden als Wilfried, dies in die Tat umzusetzen. Keiner hat sich so eingesetzt Weyher Kulturerbe zu erhalten oder zu archivieren. Er versteht es mit Bild und Wort die Menschen dafür zu begeistern, sie aufmerksam zu machen auf diese Kulturwerte in einer liebenswürdigen Art und Weise. So hat er viel für das Aussehen unserer Gemeinde getan. Darum gebührt ihm ein Dankeschön der Gemeinde.“
